Bildhauerei (5) – Arbeiten mit Gips

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Besonderheiten der Arbeit mit Gips

1. Alabastergips ist in den Urmeeren entstanden. Er wird abgebaut, gebrannt (Wasser wird entfernt) und zu Mehl gemahlen. Durch hinzufügen von Wasser wird daraus verarbeitbares Material. Minderwertiger Gips für den Bau fällt bei der Rauchgasentschwefelung an.

2. Wenn Gips mit Wasser verbunden wird, bindet er ab, wird von nass zu hart.
Gips ist ca. 20 min verarbeitbar, bevor er hart wird. In dieser Zeit verändert er seine Konsistenz von flüssig, zu pastös, zu fest. Der Gips muss also in kleineren Mengen immer neu angesetzt werden.

3. Mit Gips ist die Erstellung von größeren Formen möglich. Ein Drahtunterbau gibt Stabilität, der Gips ist nach 20 min fest. Die Grundform besteht aus Drahtgeflecht, das mit in flüssigen Gips getauchten Stoff (dünnes Leinen, fester Nessel) bedeckt wird.

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